Kreuzfahrt auf der Costa Europa

23.10.2008Privates

Costa Europa

Schon seit einiger Zeit beschäftigten wir uns mit dem Gedanken, statt einem herkömmlichen Urlaub mal etwas neues auszuprobieren und uns eine Kreuzfahrt zu gönnen. Mit Hilfe unseres Reisbüros hatten wir uns relativ rasch für eine Flotte entschieden und nach Studium sämtlicher Unterlagen haben wir uns für eine Fahrt an Bord der Costa Europa durchs Mittelmeer entschieden.

Die Tour

Nachstehend die Kurzbeschreibung der von uns gebuchten Kreuzfahrt:

Erleben Sie den Reiz vergangener Kulturepochen und traumhafter Küsten, wenn Sie von Savona aus in Richtung des östlichen Mittelmeers starten. Besuchen Sie antike Baudenkmäler in Alexandria und erkunden Sie historische Ausgrabungen in Limassol sowie auf Rhodos. Schlendern Sie durch die traumhaft schöne Stadt La Valletta auf Malta. Auch Tunis begeistert mit europäischem und orientalischem Flair.
Quelle: http://www.costakreuzfahrten.de
Tag Routenverlauf   Tag Routenverlauf
Tag 1 Abfahrt von Savona (Italien)   Tag 7 Rhodos (Griechenland)
Tag 2 Neapel (Italien)   Tag 8 ...auf See...
Tag 3 ...auf See...   Tag 9 La Valletta (Malta)
Tag 4 ...auf See...   Tag 10 Tunis (Tunesien)
Tag 5 Alexandria (Ägypten)   Tag 11 ...auf See...
Tag 6 Limassol (Zypern)   Tag 12 Ankunft in Savona (Italien)

 

Unsere ersten Eindrücke vom Schiff

Nachdem wir den Einschiffungsprozess hinter uns gebracht hatten, befanden wir uns tatsächlich an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, der Costa Europa. Unser erstes Ziel wäre unsere Kabine gewesen, wären da nicht die netten Stewards gewesen, die uns höflich aber bestimmt in eine bestimmte Richtung versuchten zu lotsen. Aber erst als wir einen davon ansprachen, erfuhren wir auch warum. Denn offenbar waren noch nicht alle Kabinen fertig und so lotste man uns auf Deck 11 wo wir das erste Mal das Mittagsbuffee nutzen durften. Zu den Buffets aber später mehr.

Nachdem wir also unsere erste Mahlzeit an Bord eingenommen hatten, ertönte nach eniger Zeit auch schon der Hinweis, daß die Kabinen fertig wären. Wir also ab auf Deck 6 um unser Domizil der kommenden Tage zu begutachten. Und der erste Eindruck war durchwegs positiv, sauber und hell (dank Aussenkabine). Lediglich die Nasszelle hätte einer gründlichen Reinigung bedurft, an den verschiedensten Stellen waren Flecken aller Art (und ich meine wirklich aller Art) zu finden. In Anbetracht des Alters des Schiffes hatten wir uns aber mit diesem Zustand relativ rasch abgefunden, schließlich hatten wir hier im eigenen Land schon wesentlich schlimmeres erlebt.

Im weiteren Verlauf des Tages haben wir den Rest des Schiffes erkundet, was aufgrund seiner Grösse recht lange dauerte :-) Und nach unserer Rückkehr hatte -  sechs Stunden nach unserer Einschiffung - auch unser Gepäck unsere Kabine gefunden.

Essen und Trinken

An Bord gab es zwei Buffets und ein Restaurant. Frühstück und Mittagessen nahmen wir immer an einem der beiden Buffets ein, lediglich das 8-gängige Abendmenü nahmen wir im Restaurant ein.

Uns haben die Buffets ehrlich gesagt selten überzeugt, das Frühstücksbuffet war jeden Tag das selbe und der Kaffee ein Graus. Mittags stand das Buffet zwar jeden Tag unter einem anderen Motto, dennoch konnte es nicht wirklich begeistern. Dafür war aber das Menü am Abend über jeden Zweifel erhaben! Wie bereits erwähnt acht Gänge, wobei man bei jedem aus zumindest drei Speisen wählen konnte. Und Geschmacklich immer eine Wucht.

Das Bordpersonal

Aufgrund der Tatsache, daß Costa Crociere die meisten seiner Schulungszentren auf den Philippinen und Indonesien hat, ist auch das Personal zumeist aus diesen Gebieten. Laut eigener Ausage waren bei uns an Bord über 600 Mann Besatzung aus über 20 Ländern.

Und alle denen wir begegnet sind waren hilfsbereit und freundlich, hier gab es von unserer Seite zu keiner Zeit Grund zur Beanstandung.

Kosten an Bord

Sich untertags ein Getränk zu gönnen, oder gar eines aus der Minibar zu geniessen wurde rasch zum kostspieligen Vergnügen. Wir hatten vor Antritt der Reise ein Getränkepaket erstanden, welches es uns erlaubte, während der Essenszeiten Bier, Wein und Softdrinks glasweise bestellen zu können, ohne dies separat angerechnet zu bekommen. Im Nachhinein betrachtet, wäre es uns aber auch nicht teurer gekommen, die bestellten Getränke gleich zu bezahlen.

Bezahlt wurde übrigens immer über die Costa-Card, eine Art Kreditkarte auf der alle konsumierten Artikel gespeichert wurden, abgerechnet wurde am Ende der Kreuzfahrt. Außerdem erhielt man bei jedem Kauf eine zu unterschreibende Quittung.

Ein Preisbeispiel: Eine 0,5-Liter Flasche Wasser kostete an Bord EUR 1,60. Bei den Landausflügen wurde von den Händlern üblicherweise EUR 1,00 verlangt. In Rhodos kostete eine solche Flasche bei einem kleinen Supermarkt in der Altstadt EUR 0,40.

RouteDie Ausflüge

Wir hatten an fünf der sechs Häfen Landausflüge gebucht und waren bei allen hinsichtlich der Organisation vollumfänglich zufrieden.

Unser Fazit

Teuer aber jeden Cent wert. Nur bei einer Kreuzfahrt kann man in sehr kurzer Zeit sehr viel sehen.

Deshalb werden wir aller Voraussicht nach wieder eine Kreuzfahrt machen, es wird aber wenn ein noch grösseres Schiff werden ;-) Ob es wieder ein Schiff der Costa Crociere wird, werden wir allerdings beizeiten entscheiden.

Kleine Auswahl an Fotos passend zu diesem BlogBeitrag
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Dies ist ein Beitrag aus der Serie »Kreuzfahrt an Bord der Costa Europa«

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen".

Dem kann ich nur zustimmen, denn die ersten beiden Oktoberwochen haben wir an Bord der Costa Europa das östliche Mittelmeer durchquert und dabei sechs Länder besucht. Und was wir dabei alles gesehen und erlebt haben, möchte ich in dieser Serie erzählen.

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